Ausbildung BaE

 

Überblick über die Ausbildung

Wir führen Ausbildungsmaßnahmen in verschiedenen Formen und unterschiedlichen Berufsfeldern im Bereich BaE durch.

Ziel

Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) ermöglicht jungen Menschen, die aufgrund einer Lernbeeinträchtigung oder sozialen Benachteiligung besonderer Hilfen bedürfen, die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung.

Zielgruppe

Zum förderungsfähigen Personenkreis gehören Lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche, die wegen der in ihrer Person liegenden Gründe ohne diese Förderung eine betriebliche Berufsausbildung auch mit ausbildungsbegleitenden Hilfen nicht beginnen können und deswegen auf eine außerbetriebliche Einrichtung angewiesen sind.

Unabhängig von der erreichten Schulbildung gehören dazu Jugendliche und junge Erwachsene ohne berufliche Erstausbildung, die die allgemeine Schulpflicht erfüllt und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Behinderte, die nicht auf besondere Leistungen der beruflichen Rehabilitation ( § 117 SGB III) angewiesen sind, können gefördert werden, wenn sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen.

Integratives Modell

Beim integrativen Modell wird ein Ausbildungsvertrag zwischen Auszubildendem und GbF geschlossen. Wir sind sowohl für die fachtheoretische als auch für die fachpraktische Ausbildung zuständig. Die fachpraktische Unterweisung wird durch betriebliche Praktika ergänzt. Bei entsprechendem Entwicklungsfortschritt des Auszubildenden können diese Betriebspraktika auf betriebliche Ausbildungsphasen ausgeweitet werden.

Die Maßnahme wird jeweils für eine Ausbildungszeit von drei Jahren von der Arbeitsagentur vergeben. Für die bei Maßnahmeende noch in der Maßnahme befindlichen Auszubildenden (u.a. Wiederholungsprüfung, dreieinhalbjährige Ausbildung) kann eine Verlängerung bis zum Ende der individuellen Ausbildungszeit vereinbart werden.

Für den Auszubildenden wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ein Übergang in eine betriebliche Ausbildung möglichst bereits nach dem ersten Ausbildungsjahr angestrebt. Rechtzeitig vor Ende des ersten Ausbildungsjahres werden daher bei entsprechender Eignung Betriebe zur Fortsetzung der Ausbildung im Betrieb gesucht.

Die Maßnahme endet für den einzelnen Teilnehmer mit dem Übergang in eine betriebliche Ausbildung bzw. mit dem erfolgreichen Abschluss der außerbetrieblichen Ausbildung.

Kooperatives Modell

Beim kooperativen Modell wird ein Ausbildungsverhältnis zwischen Auszubildendem und GbF oder auch ein Vertragsverhältnis zwischen Auszubildendem, GbF und Kooperationspartner geschlossen. Die fachpraktische Unterweisung in den betrieblichen Ausbildungsphasen wird durch einen Kooperationsbetrieb durchgeführt.

Wir sind für die Gewinnung des Kooperationsbetriebes und für die Koordinierung der Ausbildung mit allen beteiligten Stellen verantwortlich und unterstützt diese Stellen in ihrer Aufgabenwahrnehmung insbesondere durch fachtheoretische Unterweisung sowie durch sozialpädagogische Begleitung.

Um die Verdrängung regulärer Ausbildungsverhältnisse zu vermeiden, können Kooperationspartner nur Betriebe sein, die ihre üblichen Ausbildungskapazitäten hierdurch nicht reduzieren und die Absicht erklären, den Jugendlichen nach dem ersten Ausbildungsjahr in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis zu übernehmen.


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